Pro Rwanda

«Pro Rwanda» ist ein wohltätiger und politisch neutraler Verein mit Sitz in Ebnat-Kappel, Schweiz. Der Verein hilft den Kirchgemeinden beim Bau von Kirchen, Kapellen und im Besonderen von Schulzentren. Die Ausbildung eltern- und mittelloser Schüler in Primar-, Berufs-, Sekundar- und Mittelschulen wird gefördert und finanziert. Die ruandischen Mitarbeiter stehen im Gemeinde- oder Schuldienst. Ihr Engagement ist für «pro Rwanda» unentgeltlich, weshalb die Spendengelder zu 100% für die verschiedenen Projekte eingesetzt werden können. 

Aktuelle Bedürfnisse

  • Ausbau der bestehenden Schulzentren
  • Erneuerung und Neubauten von Kirchen und Kapellen
  • Patenschaften für Schüler (Fr. 400.- pro Jahr und Schüler)
Projekt Unterstützen

Ruanda

Ruanda, das Land der tausend Hügel hat viele Überraschungen bereit: Da sind die Berggorillas im Norden des Landes, welche für jeden Besucher ein absolutes Highlight sind. Da ist der Kivu-See im Westen, der oft an die Côte d'Azur erinnert. Da ist eine Regierung, die schon vor Jahren Plastiktüten verboten hat. Aber da ist auch die Erinnerung an den furchtbaren Genozid im Jahre 1994. Und 13 Mio. Menschen, welche immer und überall unterwegs sind.

Das Schweizer Ehepaar, Alfred und Lucie Tobler-Stohler, ist im Herbst 1970, kurz nach ihrer Hochzeit, dem Ruf der jungen Kirchgemeinde Karengera gefolgt und hat sich in Karengera niedergelassen. Diesen Fleck Erde haben sie teilweise von den Lokalbehörden als Anerkennung und Dank bekommen. Bis ihr eigenes Haus fertig war, diente ihnen acht Monate lang der blaue VW Bus; nachts als «Schlafzimmer» und tagsüber als Transporter.
Bald war die einfache Lehmkapelle für die Gottesdienste zu klein. Eine neue Kirche und nachher Schulzimmer für die vielen Kinder konnten mit Hilfe der Christen gebaut werden.

Im Schatten von Eukalyptusbäumen begann Lucie als ausgebildete Krankenschwester die einheimische Bevölkerung zu verarzten und gewann schnell die Herzen der Nachbarn. Bezahlt wurde mit nichts Geringerem als mit in Bananenblätter eingewickeltem Kuhmist für den Gemüsegarten!

Die Arbeit wuchs und damit auch die Zahl der Mitarbeiter. In ihrem Arbeitsgebiet, also im Umkreis von etwa 25 km entstanden während der vergangenen fünf Jahrzehnte blühende Gemeinden mit gegen 50’000 Mitgliedern und sechs Schulzentren, wo über 8’000 Kinder, vom Kindergärtler bis hin zum Berufs- und Mittelschüler, unterrichtet werden.

Bei einem Bevölkerungswachstum wie in Ruanda, muss immer etwas vergrössert / neu gebaut werden. Hier, im Gemeinde- und Schulzentrum von Muramba-Mugonero finanzierte die Georges Oettli-Stiftung sechs neue, helle Schulzimmer, welche die alten, baufälligen Räume ersetzten. Diese Gemeinde mit ihren sechs Kapellen zählt 1000 Mitglieder. In der Primarschule unterrichten 14 Lehrer rund 700 Schüler und in der 3jährigen Sekundarschule sind 7 Lehrer bemüht, den circa 200 Knaben und Mädchen das notwendige Wissen beizubringen.

Bei einem Bevölkerungswachstum wie in Ruanda, muss immer etwas vergrössert / neu gebaut werden. Hier, im Gemeinde- und Schulzentrum von Muramba-Mugonero finanzierte die Georges Oettli-Stiftung sechs neue, helle Schulzimmer, welche die alten, baufälligen Räume ersetzten. Diese Gemeinde mit ihren sechs Kapellen zählt 1000 Mitglieder. In der Primarschule unterrichten 14 Lehrer rund 700 Schüler und in der 3jährigen Sekundarschule sind 7 Lehrer bemüht, den circa 200 Knaben und Mädchen das notwendige Wissen beizubringen.

Hier finanziert die Geoges Oettli-Stiftung ein zweistöckiges Haus, wo in vier Schlafsälen 360 Mädchen übernachten werden.

Hier finanziert die Geoges Oettli-Stiftung ein zweistöckiges Haus, wo in vier Schlafsälen 360 Mädchen übernachten werden.

Der Staat verlangt, dass jedes Kind nach dem Kindergarten die sechsjährige Primarschule und anschliessend die sechsjährige Sekundar- und Mittelschule oder eine Berufsschule besucht.

So wohnen und studieren zum Beispiel in der Internats-Sekundar-und Mittelschule von Karengera 800-1000 Jugendliche während sechs Jahren. Als freie, subventionierte Schule wird das offizielle Schulprogramm strikte eingehalten, lässt aber auch Platz für tägliche Andachten und Gottesdienste. Ein Waisenkind, Julienne, hatte den Wunsch, für ihr Land und die Schule einmal pro Woche zu fasten und zu beten. Was mit einigen ihrer Freundinnen begann, entwickelte sich rasch und so betet und fastet heute jeden Tag eine Gruppe Schüler im Gebetshaus!

Circa 2,5 km von Karengera entfernt liegt das Zentrum Gitwa mit Primarschule, Sekundar- und Mittelschule und Berufsschule. Die 300 Berufsschüler werden in drei Jahren zu Landwirten, Maurern, Schreinern, Elektrikern und Mechanikern ausgebildet. Während dieser Zeit leben diese Jugendlichen im hauseigenen Internat.

Hier finanzierte die Georges Oettli-Stiftung einen Mehrzweckraum mit Küche. 900 Sekundar- und Mittelschüler können jetzt in dieser Halle mit einem warmen Mittagessen verpflegt werden, oder der Direktor kann sich mit den Eltern der 600 Primarschüler treffen.

Das Herz von Lucie und Alfred Tobler schlägt für die ruandische Bevölkerung und dank ihrem Engagement durfte in den letzten 50 Jahren eine blühende Arbeit entstehen. Sie wurden ganz besonders nach dem Völkermord für viele Menschen ein Segen. Von 1970-1998 waren sie selber in Ruanda tätig. Heute betreuen sie die ruandischen Verantwortlichen von der Schweiz aus und finanzieren die Projekte mit den Spenden ihrer treuen Sponsoren und Missionsfreunden.

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