Ausbildungszentrum in Jerewan

HOPE FOR ALL PEOPLE Social-Cultural Foundation (HFAP SCF) wurde 2015 in Armenien als unabhängige Stiftung registriert. Das Ausbildungszentrum liegt in der belebten Hauptstadt Jerewan. Das Zentrum ist nicht nur für die Ausbildung da, sondern dient auch als Begegnungsort, in dem der christliche Glaube vorgelebt wird. Das Hauptziel des Zentrums ist es, durch verschiedene nützliche Projekte je nach Bedarf in die lokale Bevölkerung zu investieren. Es ist der Foundation wichtig, lokale Christen in der Bibellehre zu schulen, sie zu ihren christlichen Wurzeln zurückzuführen und sie zu stärken, damit sie gerüstet sind, die Botschaft mit anderen Menschen zu teilen. Auch trägt die denominationelle Unabhängigkeit dazu bei, die verschiedenen Kirchen einander näher zu bringen und die Einheit zu fördern.

Aktuelle Bedürfnisse

Unterstützung zur Fertigstellung des Zentrums

gute Mitarbeiter

Umsetzung der Ziele

Projekt Unterstützen

Armenien

Die ehemalige Sowjetrepublik Armenien liegt in der gebirgigen Kaukasusregion zwischen Asien und Europa, am Fuss des Ararat. Das Land gehörte zu den frühesten christlichen Kulturen, was durch die Vielzahl an sakralen Bauwerken leicht nachzuvollziehen ist. Die Armenier haben eine bewegte Geschichte, als Spielball fremder Mächte, Opfer von Völkermorden wie im Jahr 1915 durch die Türkei. Nach der «Samtenen Revolution» 2018 herrscht, politisch gesehen, Ruhe im Land.

Seit 2015 wurden bereis verschiedene Kurse und Projekte durchgeführt. Es sind verschiedene, neue Projekte geplant, die ab 2022 schrittweise umgesetzt werden. 1. Seminare zu folgenden Themen: christliche und nationale Werte; Familiengesellschaft; Islam, Christentum, Religionen; und vieles mehr. 2. Weiterbildung bei christlichen Spezialisten, wie zum Beispiel bei Geschäftsmännern, Psychologen, Dozenten oder Ärzten. 3. Ausbildungen / Lektionen wie zum Beispiel: Armenische Sprache, Fremdsprachen (Englisch, Russisch, Farsi, Deutsch, ...), Menschenrechte 4. Gruppenunterricht wie zum Beispiel: Musik, Bühnensprache, Handwerk, ... 5. Herstellung nützlicher Bücher und Kalender dank Übersetzungen, Herstellung und Druck. 6. Humanitäre / Soziale Projekte: Besuche von sozial bedürftigen Familien, Nutzniesser von Kriegs- und Covid-19-Krisenprojekten, Humanitäre Hilfe in Grenzregionen. 7. Sport-Projekte 8. Christliche Dienste wie Besuche in Altersheimen, Gebetstreffen, Bibelstudien, ... 9. Durchführung von kulturellen Veranstaltungen und Aktivitäten in den regionalen Zentren und Dörfern 10. Organisation von Reisen im Land für Touristen

Das Begegnungszentrum, welches unter anderem Dank der Georges Oettli-Stifung gebaut werden kann.

Das Begegnungszentrum, welches unter anderem Dank der Georges Oettli-Stifung gebaut werden kann.

Hintergrund-Informationen zu Armenien, aus Sicht der Stiftung HOPE FOR ALL PEOPLE:

Armenien ist ein strategisches Land in diesem Teil der Welt. Es ist ein altes christliches Land, das ein enormes christliches historisches Erbe hat. Armenien ist das erste Land der Welt, das 301 n. Chr. das Christentum offiziell als Staatsreligion annahm. In seiner ganzen Geschichte hatten viele Nationen das Ziel, Armenien von der Landkarte zu löschen. Die Armenier verloren ihre historische Heimat und besitzen heute nur noch einen kleinen Teil des ursprünglichen Territoriums. Trotzdem existiert Armenien immer noch und es wird angenommen, dass es Gottes Hand ist, die es bewahrt hat.

Darüber hinaus sind die Armenier seit Jahrhunderten verfolgte Christen. 1915 kam es zu einem Völkermord durch die osmanischen Türken, bei dem etwa 1'500000 Armenier getötet wurden. Von 1920-1991 war Armenien Teil der Sowjetunion. 1988 hatte Armenien ein schreckliches Erdbeben, dann in den 1990er Jahren der Krieg in Arzach (Berg-Karabagh). Das Erdbeben und die Kriege verursachten viele soziale und wirtschaftliche Probleme. Im Herbst 2020 hat Aserbaidschan mit Hilfe der Türkei und terroristischer Gruppen den schrecklichen Krieg wieder aufgenommen. Die Folgen dieses Krieges sind Tausende von Toten, Hunderte von Gefangenen, zerstörte Kirchen und viele Flüchtlinge. Covid-19 und die Kriegskrise verursachten viele Probleme in dem Land, das jetzt soziale und humanitäre Hilfe benötigt.

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